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Fachtag „Teilhabe in Betrieben” im Rahmen der Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE in Stuttgart

22. Oktober 2016

Im Rahmen der LAG Mitgliederversammlung lädt die LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit der IHK Region Stuttgart und der Handwerkskammer Region Stuttgart zum Fachtag „Wie kann Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Betrieben gelingen” ein.

Mitgliedsbetriebe von IHK und Handwerkskammer sind eingeladen, mit Unternehmern, Personalverantwortlichen, Beschäftigten mit und ohne Behinderung ins Gespräch zu kommen.
Die LAG SELBSTHILFE will damit eine Austauschplattform für gute Beispiele schaffen und Gelingensbedingungen vorstellen, die aufzeigen, wie die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderungen in Betrieben gelingen kann.

Sie will Betriebe, die sich für Fördermöglichkeiten interessieren, vielleicht noch abwartend sind oder Vorbehalte haben, als „Mitstreiter” gewinnen und helfen, die Teilhabe von Menschen mit Handicaps in den Betrieben gemeinsam weiter zu entwickeln.

Tagungsverlauf

10:00 Uhr

Ankommen (Kaffee, Brezeln)

10:30 Uhr

Begrüßung

11:00 Uhr

Impulsvortrag Kommunalverband für Jugend und Soziales
Baden-Württemberg (KVJS), Berthold Deusch

11:20 Uhr

Gute Beispiele kommen zu Wort:

  • Hotel-Restaurant Anne-Sophie (Künzelsau),
  • wasni - 'wenn anders sein normal ist' (Esslingen),
  • Reinert Kunststofftechnik (Bissingen),
  • TRUMPF (Ditzingen),
  • HELUKABEL (Hemmingen),
  • Bäckerei Kalik (Bad Ditzenbach),
  • Volksbank Welzheim mit Niko Kappel,
    dem aktuellen Paralympics-Sieger im Kugelstoßen.

Moderation: Michael Ashcroft

12:30 Uhr

Talkrunde

13:00 Uhr

Veranstaltungsende

Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 20. Oktober 2016.

Hier können Sie sich zum Fachtag „Teilhabe in Betrieben” anmelden …

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Landtagswahl Baden-Württemberg 2016 - Wahlprüfsteine

03. März 2016

Zur bevorstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg am 13. März hat die LAG SELBSTHILFE an Parteien, Fraktionen und SpitzenkandidatInnen unsere Wahlprüfsteine zur Teilhabe behinderter und chronisch kranker Menschen übersandt, und um Rückmeldung zu unseren Kernforderungen in den entsprechenden Handlungsfeldern gebeten.
Die Antworten können Sie hier nachlesen um auch vor diesem Hintergrund Ihre Wahlentscheidung treffen zu können:

Schülerwettbewerb „Gemeinsam LEBEN lernen”
Auszeichnung der Sieger in Stuttgart

24. Februar 2016

Bereits zum zweiten Mal initiierten die LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit dem Seminar für Didaktik und Lehrerbildung an Gymnasien (Esslingen) und mit Unterstützung der Heidehof Stiftung den landesweiten Schülerwettbewerb „Gemeinsam LEBEN lernen”.
Er richtete sich an alle Schularten in Baden-Württemberg ab Klasse 8. Ziel des Schülerwettbewerbs ist die Inklusion – also das gleichberechtigte Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen – und damit leistet er einen Beitrag zur Förderung inklusiver Pädagogik und entwickelt alle allgemein bildenden und beruflichen Schulen in diesem Sinne weiter.
Im Beisein des Ministerialdirektors Manfred Stehle – als Vertreter des Schirmherrn, Kultusminister Andreas Stoch – wurden in einer Feierstunde im Haus des Sports in Stuttgart die Preise an die Sieger des Wettbewerbs überreicht.

In seinem Grußwort betonte Ministerialdirektor Manfred Stehle: „Dieser Wettbewerb nimmt nicht nur schulische Aktivitäten in den Blick, sondern er bezieht auch gemeinsame soziale und bürgerschaftliche Aktivitäten mit ein. Damit wirkt dieser Wettbewerb direkt in die Gesellschaft. Das passt zu der Grundaussage, dass Inklusion ein gesamtgesellschaftliches Thema ist und alle Lebensbereiche – und damit auch den Bildungsbereich – berührt.”

Gerd Weimer – der Landesbehindertenbeauftragte – betont in seinem Grußwort:
„Es geht bei der Inklusion – wie bei vielen sportlichen Disziplinen – um ein Mannschaftsspiel, bei dem sich viele einbringen können oder besser gesagt müssen. Nur mit dem einen Unterschied, dass Inklusion keine Zuschauer, sondern nur Aktive kennt.”

GRuppenfoto aller Preisträger

Der erste Preis ging an das Musical „Spotlight” der Dreifürstensteinschule und der Gottlieb-Rühle-Schule aus Mössingen: in dem Stück wird an der Gottlieb-Fürstensteinschule in einem Contest das beste Sing- und Tanztalent ausgewählt. Die Wettbewerbssituation führt unter den Schülern zu großer Konkurrenz und Ausgrenzung, die Atmosphäre wird immer schlechter. Niemand scheint es zu bemerken, außer dem Hausmeister, der eingreift, weil es so nicht weitergehen kann. … und am Ende werden die Verlierer zu Gewinnern und das Miteinander und echte Freundschaften zählen. Dieses einzigartige Projekt habe besondere Anerkennung verdient, begründet die Jury, denn: „Inklusion ist einfach das Leben schlechthin”.

Gruppenfoto 1.Preis: Spotlight

Der zweite Preis zeichnete den Seminar-Kurs „Miteinander leben” vom Otto-Hahn-Gymnasium Nagold mit Schülern der Burgschule Nagold (Förderschule) sowie der Lebenshilfe Nagold aus. Der Seminar-Kurs beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen und der praktischen Umsetzung der Inklusion. Daraus entstanden verschiedene Projekte entstanden: inklusiver Naturphänomene-Unterricht, Teilnahme an einem Lego-Technik-Wettbewerb, Gründung einer inklusiven Radwerkstatt, Sportprojekte, und Projekte auf europäischer Ebene, die auch in der Öffentlichkeit großes Interesse und Zuspruch fanden.

Der dritte Preis würdigte ein Projekt-Paket im Rahmen einer Bildungspartnerschaft des Auguste-Pattberg-Gymnasiums Mosbach mit der Schwarzbach Schule Schwarzach in Trägerschaft der Johannes Diakonie Mosbach. Unter anderem wurde das Projekt „Skilauf” ausgezeichnet, bei dem die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen gemeinsam Skilaufen lernen bzw. ausüben – mit allem Drumherum, was zu einer schönen Skiwoche gehört. Tatkräftig unterstützt man sich bei allen Aktivitäten und die Schüler lernten sich beim gemeinsamen Kochen, bei Tischdiensten und diversen Spieleabenden gut kennen, was „Begegnungen auf Augenhöhe” ermöglichte.

Darüber hinaus gab es einen Sonderpreis, der das Miteinander von Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund in den Mittelpunkt stellt und deren Auszeichnung die Würth-Stiftung mit einem kurzfristig bereitgestellten Preisgeld in Höhe von 500 € würdigte. Dieser Sonderpreis ging an den „Mädels Treff*** girls club” der Albert-Schweitzer-Förderschule in Wiesloch in Kooperation mit dem AK Asyl und der Gerbersruh-Gemeinschaftsschule Wiesloch.

Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen mit Migration wollen die Organisatorinnen Mädchen aus dem Asylbewerberheim aus den verschiedenen Nationen und Kulturen in ihrer Lebenswelt willkommen heißen, ihnen eine unbeschwerte Zeit ermöglichen und ihnen das Ankommen in einem fremden Land erleichtern. Die Mädchen, die aus dem Kosovo, Syrien, der Türkei und Rumänien kommen, kochen und essen bei ihren Treffen miteinander, sie hören Musik, basteln, machen Picknicks, Sport und vieles mehr. Gesprochen wird mit Händen und Füßen: albanisch, türkisch, deutsch, englisch, kurdisch...

Sonderpreis: Mädels-Treff.

Der Vorsitzende der LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg Hubert Seiter würdigte nicht nur die Preisträger, sondern auch jene, die eine Auszeichnung ganz knapp verpasst haben: „sie alle sind Gewinner der Inklusion”.

„Alle haben im Schulalltag großes Engagement gezeigt und neue Erfahrungen gesammelt. Alle haben gezeigt, was möglich ist – auch und gerade in der Schule und beim gemeinsamen Lernen. Ihre Projekte bereicherten das Schulleben. Neue Kontakte und Freundschaften wurden geknüpft. Das wirkt ansteckend und setzt Zeichen, weit über den Schulalltag hinaus. Dafür allen Beteiligten herzlichen Dank” stellte der Vorsitzende anerkennend fest.

Der Chor des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums Stuttgart und die flotte Musik der „Braillers”, der Musikband vom Blindeninstitut Würzburg, bildeten den musikalischen Rahmen des schönen Nachmittags.

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Mitgliederversammlung 2015 mit Vorstandswechsel in Stuttgart

15. November 2015

Rund 40 Personen nahmen an der diesjährigen Mitgliederversammlung in den Räumen der Deutschen Rentenversicherung in Stuttgart teil.

Im verbandlichen Teil der Versammlung berichtete der Vorsitzende über das Geschäftsjahr 2014, der Schatzmeister über den Jahresabschluss und den Haushaltsplan.

Personelle Veränderungen im Vorstand der LAG SELBSTHILFE

Hermann Seimetz (Erster Vorsitzender) und Willi Rudolf (Zweiter Vorsitzender) schieden aus ihren Ämtern aus. Zum 30.Juli 2015 folgten ihnen (gemäß §9 Absatz 5 der Satzung der LAG SELBSTHILFE) Hubert Seiter als Erster Vorsitzender und Bärbel Kehl-Maurer (LV BW der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V.) als Zweite Vorsitzende in ihren Ämtern nach. Als Beisitzerin folgte Ines Vorberg (LV Selbsthilfe Körperbehinderter Baden-Württemberg e.V.) auf Bärbel Kehl-Maurer.

Hubert Seiter am Rednerpult

Hubert Seiter ist scheidender Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, langjähriges geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Krebsverband Baden-Württemberg und Jurist. Als wichtige Ziele in seinem Amt als Vorsitzender der LAG SELBSTHILFE benennt er das Vernetztsein in und zwischen den Verbänden sowie ein einheitliches Agieren und politisches Handeln mit den Schwerpunkten Barrierefreiheit, Selbsthilfe, Rehabilitation und Arbeit.

Bärbel Kehl-Maurer (stv. Vorsitzende) ist seit 7 Jahren Beisitzerin Mitglied im Vorstand der LAG SELBSTHILFE, seit vielen Jahren Vorsitzende der Lebenshilfe Kirchheim/Teck, Mitglied im Vorstand des Landes- und des Bundesverbands der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung, und Stadträtin in Nürtingen. Für Frau Kehl-Maurer ist die Selbsthilfe mit der Kompetenz der Betroffenen ein kostbares Gut. Ohne die Selbsthilfe, deren Lebenserfahrung und Engagement hält sie die Umsetzung der UN-BRK für nicht machbar. Ebenso müssen die Themen Bildung, Politik, Arbeit und Barrierefreiheit ihrer Auffassung nach mit der Bündelung aller Kräfte transportiert werden.

Ines Vorberg ist u.a. Mitglied in den Vorständen von LSK e.V. und BSK e.V. sowie stv. Mitglied im Landes-Behindertenbeirat Baden-Württemberg. Ihre Ziele beinhalten die Themen Jugendarbeit, Umgang mit behinderten Menschen und das Vorantreiben der UN-Behindertenrechtskonvention.

Gerd Weimer, Landes-Behindertenbeauftragter, verabschiedete die Herren Seimetz und Rudolf mit einem kurzen Rückblick über die Jahre der erfolgreichen Arbeit im LAG-Vorstand sowie in den Zusammentreffen mit beiden Herren in verschiedensten Gremien auf landes- sowie kommunalpolitischer Ebene. Er wünschte beiden Herren alles Gute und Gesundheit für die Zukunft und dankte ihnen herzlich für ihr Engagement in der LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg e.V..
Herr Seimetz bedankte sich bei den Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit während seiner siebenjährigen Amtszeit als Erster Vorsitzender und bat um Unterstützung der neuen Vorstandsmitglieder.

Vorstand der LAG SELBSTHILFE 2014/2015-2017

Tag der Menschen mit Behinderung im Landtag 2013

18. November 2013. Fast 200 Menschen mit Behinderung, deren Angehörige sowie Vertreterinnen und Vertreter der organisierten Selbsthilfe folgten der Einladung des Landtages von Baden-Württemberg und nahmen am diesjährigen „Tag der Menschen mit Behinderung – Politik im Dialog” in der Stuttgarter Liederhalle teil. Auch der Vorstand der LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg war nahezu vollständig vertreten. Demgegenüber standen 7 Landtagsabgeordnete als GesprächspartnerInnen zur Verfügung.

Gesprächsteilnehmer auf dem Podium

Bild: Gesprächsteilnehmer auf dem Podium

In seiner Begrüßungsrede betonte der Landtagspräsident Guido Wolf, dass es bei der Teilhabe um das Gewährleisten von Grund- und Bürgerrechten gehe und die Abgeordneten den authentischen Input auf direktem Wege benötigten, den nur die Menschen mit Behinderungen als „Experten in eigener Sache” geben können.

Die Menschen mit Behinderung und das Vorbereitungsteam hätten sich mehr Zuspruch von Seiten der Abgeordneten gewünscht. Neben einigen organisatorischen Schwierigkeiten im Vorfeld kann die Durchführung dieses Tages – zumindest aus Sicht der Arbeitsgruppe „Bildung”, die von Frank Kissling (LAG SELBSTHILFE) moderiert wurde – dennoch als Erfolg gewertet werden. Über weite Strecken beteiligten sich der Landtagspräsident Guido Wolf (CDU), Sabine Wölfle (SPD) und Dr. Timm Kern (FDP) am konstruktiven Dialog in dieser Arbeitsgruppe und nahmen wichtige Anliegen mit. Nicolas Uhl (BA-Student mit Behinderung an der Verwaltungshochschule Kehl) und sein Vater hatten ausreichend Raum, am persönlichen Beispiel darzustellen, was beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die Ausbildungs- und Arbeitswelt falsch läuft. Dabei sind Hürden zu überwinden, die ein Einzelner kaum bewältigen kann. Zur Verbesserung der unbefriedigenden Situation der Teilhabe von Menschen mit Behinderung, insbesondere in der Ausbildungs- und Arbeitswelt, wurden Kernforderungen zusammengestellt, die zusammen mit den Protokollen der Arbeitsgruppen den Abgeordneten zugeleitet werden sollen. Gerd Weimer (Landes-Behindertenbeauftragter Baden-Württemberg) forderte in seinem Grußwort u.a. ein Einkommens- und vermögensunabhängiges Bundesteilhabegeld (geregelt durch ein Bundesleistungsgesetz), durch das die Menschen mit Behinderungen endlich aus der Sozialhilfe (SGB XII) herausgenommen und ihren Platz im SGB IX (Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderung) finden.

Gerd Weimer, Bärbl Mielich
Bild: Gerd Weimer, Bärbl Mielich

Brigitte Schick (Landesblinden- und -sehbehindertenverband Baden-Württemberg) formulierte in ihrer abschließenden Bilanz die Erwartung, dass die Anliegen der Menschen mit Behinderungen nach einem solchen Tag von „der Politik” wirklich aufgenommen werden und dass sich etwas bewegt.

Ergebnisse der Arbeitsgruppen und der Thementische

Arbeitsgruppe und Thementisch Bildung
Arbeitsgruppe und Thementisch wurden unter der Federführung der LAG SELBSTHILFE vorbereitet und von Frank Kissling moderiert. Die Kernforderungen der Vorbereitungsgruppe sowie die Ergebnisse aus den Diskussionen finden Sie hier:

Die Protokolle zu den Themen Arbeit und Beruf, Barrierefreiheit, Freizeit-Kultur-Sport, Gleichstellungsgesetz, Mobilität, sowie Wohnen-Heimgesetz werden zu einem späteren Zeitpunkt hier eingestellt.

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Die LAG SELBSTHILFE und 13 weitere Verbände unterzeichnen eine „Zielvereinbarung zu barrierefreien Dienstleistungen” mit dem Sparkassenverband Baden-Württemberg.

1. Oktober 2013

Gemeinsam mit 13 Organisationen und Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen und in Anwesenheit von Sozialministerin Katrin Altpeter sowie dem Landes-Behindertenbeauftragten Gerd Weimer hat die LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg mit dem Sparkassenverband Baden-Württemberg eine „Zielvereinbarung zu barrierefreien Bankdienstleistungen” unterzeichnet. Ziel dieses Vertrags ist, dass alle Dienstleistungen der Sparkassen barrierefrei und ohne Einschränkungen in Anspruch genommen werden können. Die 53 Sparkassen in Baden-Württemberg wollen diesem Ziel jetzt im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung näher kommen. Der Sparkassenverband wird auf seiner Homepage (www.sv-bw.de) regelmäßig berichten, welche Sparkassen der Zielvereinbarung beigetreten sind.

Gruppenfoto der Beteiligten bei der unterzeichnung der Zielvereinbarung

Die Zielvereinbarung wurde durch eine Verhandlungskommission zwischen dem Sparkassenverband und den Verbänden und Selbsthilfegruppen behinderter Menschen unter der Federführung des Badischen Blinden- und Sehbehindertenvereins erarbeitet.

Den ausführlichen Text der Zielvereinbarung finden Sie hier …

© Fotografie: Horst Rudel / Sparkassenverband

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LAG-Vorstand bei Carmen Würth zur Klausurtagung in Künzelsau

Carmen Würth und Hermann SeimetzGemeinsam auf dem Weg zu gleichen Rechten auf individuelle Entwicklung und sozialer Teilhabe in der Gesellschaft – das ist das erklärte Ziel der LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg und unserer neuen Schirmherrin Carmen Würth. Dies wurde auf einer Klausurtagung des LAG Vorstandes im März 2013 im Hotel-Restaurant Anne-Sophie in Künzelsau deutlich, einem Haus, in dem das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap gepflegt wird. Die Vorstände der LAG SELBSTHILFE konnten sich einen persönlichen Eindruck von den herausragenden Bemühungen der neuen Schirmherrin machen, wie eine Verwirklichung von Arbeitsbedingungen gelebt wird, die den Bedürfnissen aller dort tätigen Menschen mit und ohne Behinderung gerecht wird.

Hermann Seimetz drückte in seiner Begrüßung seine Freude darüber aus, dass mit Frau Carmen Würth wieder eine Persönlichkeit die Schirmherrschaft der LAG SELBSTHILFE übernommen hat, der die Anliegen und Interessen der Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen ein Herzensanliegen sind. Zu einer ihrer ersten Aufgaben gehörte die Mitgliedschaft in der Jury zur Bewertung der eingegangenen Beiträge im Rahmen unseres Schülerwettbewerbs „Gemeinsam LEBEN lernen”. „Weil das selbstverständliche Miteinander bereits ganz früh ansetzen und vor allem auch in den Bereichen Bildung und Erziehung gelebt werden sollte, habe ich mich sehr gerne als Jury-Mitglied zur Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge des Schülerwettbewerbs „Gemeinsam LEBEN lernen” eingebracht” so Carmen Würth. „Öffentlichkeitswirksame Aktionen wie den Schülerwettbewerb, den „Tag der Menschen mit Behinderung im Landtag” oder die „Aktionstage behinderter Menschen auf der Landesgartenschau”, wie zuletzt in Nagold im Sommer 2012, sind es, welche den Bewusstseinswandel in den Köpfen der Verantwortungsträger und der Zivilgesellschaft befördern – eine wichtige Voraussetzung für die Verwirklichung einer Gesellschaft, in der Menschen mit einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung von Beginn an gleichberechtigt sind.

Blick in die Vorstandsitzung …Gute Beispiele für die Verwirklichung selbstverständlicher gemeinsamer Arbeitswelten für behinderte und nichtbehinderte Arbeitnehmer, wie im Hotel-Restaurant Anne-Sophie in Künzelsau, sind ungemein wichtig, um weitere Initiativen zu befördern, die die Angebote für Menschen mit einer Behinderung in der Ausbildungs- und Arbeitswelt erweitern. Wir wollen und wir brauchen Menschen mit Behinderung als selbstverständliche Mitglieder unserer Gesellschaft und wollen dafür alles tun, dass dieses Ziel verwirklicht wird. Auch wenn wir einiges bereits erreicht haben, brauchen wir noch deutlich mehr solcher Initiativen, damit es selbstverständlich wird, wenn Menschen mit und ohne Behinderung ohne Trennung voneinander leben und arbeiten können”, so Carmen Würth und Hermann Seimetz in der gemeinsamen Abschlusserklärung der Klausurtagung in Künzelsau.

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25 Jahre LAG SELBSTHIFE Baden-Württemberg

Die Schirmherrinnen Würth und Oettinger.jpgAm 29. September 2012 beging die LAG SELBSTHILFE gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden und geladenen Gästen ihr 25-jähriges Jubiläum mit einem Festakt im Neuen Schloss. Mit einem Grußwort gratulierte der baden-württembergische Ministerpräsident und sprach seine Anerkennung für die bisherige Arbeit aus.

 

Grußwort des Ministerpräsidenten Kretschmann zum LAG Jubiläum … (PDF-Datei)

Festansprache Hermann SeimetzIm Rahmen dieser Feierlichkeit übergab Frau Inken Oettinger die Schirmherrschaft an Frau Carmen Würth. Hermann Seimetz, der Vorsitzende der LAG SELBSTHILFE, dankte Frau Oettinger für ihr 13-jähriges Engagement für die Selbsthilfe: zunächst als zweite Vorsitzende und seit 2005 als Schirmherrin und sprach seine Gewissheit darüber aus, dass sie der LAG SELBSTHILFE auch weiterhin freundschaftlich verbunden bleibt. Hermann Seimetz drückte im Namen des gesamten Vorstandes seine Freude darüber aus, dass die LAG SELBSTHILFE mit Carmen Würth eine bedeutende und sozial engagierte Persönlichkeit aus dem öffentlichen Leben als neue Schirmherrin gewinnen konnte, die sich jetzt für die Belange der Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen einsetzen wird.

Gemeinsam mit der neuen Schirmherrin wird sich die LAG SELBSTHILFE den wichtigen Zukunftsthemen in Baden-Württemberg zuwenden. Hier sind die Begleitung des Landes-Aktionsplans zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention, die Novellierung des Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes, die Weiterentwicklung der Patientenbeteiligung im Land sowie die aktive Mitgestaltung des Bürger- und Gesundheits-Dialogs wesentliche Schwerpunkte. Carmen Würth ist es eine Herzensangelegenheit, der gleichberechtigten Teilhabe behinderter und chronisch kranker Menschen in allen Lebensbereichen zum Durchbruch zu verhelfen. Insbesondere möchte sie Verständnis für die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen wecken und Barrieren im täglichen Umgang miteinander abbauen.

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Bessere Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auch für Menschen mit Behinderung gefordert

Hermann Seimetz beim IHK-GesprächAuch wenn die Arbeitslosenzahlen auf Grund des derzeitigen wirtschaftlichen Aufschwungs deutlich gesunken sind, kommt diese positive gesamtwirtschaftliche Tendenz bei Arbeitnehmer/Innen mit Einschränkungen bisher nicht an. Doch gerade diese Menschen ziehen oftmals aus einer sinnstiftenden beruflichen Tätigkeit eine besonders hohe Wertschätzung. Daher betont auch die UN- Behindertenrechtskonvention, z. B. im Artikel 27 (Arbeitswelt), die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für eine inklusive Gesellschaft.

Um sich mit der aktuellen Situation und möglichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten bei der Verbesserung des Übergangs von Schule und Beruf, insbesondere für Menschen mit Behinderungen auseinander zu setzen, fand am 23.03.2012 ein Gespräch mit leitenden Vertretern der IHK Region Stuttgart statt. Beim Gespräch in Stuttgart, war die LAG vertreten durch ihren 1. Vorsitzenden Hermann Seimetz, die Vorstände Frau Kehl-Maurer und Ulrich Schwarz, sowie den Geschäftsführer Frank Kissling. Für die Industrie und Handelskammer der Region Stuttgart nahmen der Geschäftsführer der Abteilung Beruf und Qualifikation Dr. Martin Frädrich und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer und Leiter der Abteilung Volkswirtschaft, Kommunikation und Qualitätsmanagement Bernd Engelhardt am Gespräch teil. Hierbei wies die LAG darauf hin, dass es unser Anliegen ist, den schwierigen Übergang von Menschen mit Behinderungen von der Schule in das Berufsleben, einfacher und durchgängiger zu gestalten. Gute Beispiele sind die oftmals gut etablierten Bildungspartnerschaften, zwischen Schulen und Betrieben. Ein weiterer Ausbau solcher Bildungspatenschaften auch im Bereich von Sonderschulen und einem abgestimmtes Handeln alles Prozessbeteiligten wird angestrebt. Dabei, so waren sich die Gesprächsteilnehmer einig, sollte auf alle bisher vorhandenen Ressourcen zurückgegriffen werden und neue Möglichkeiten zur besseren beruflichen Integration entwickelt werden. Bereits vorhandene positive Beispiele für eine gelungene Integration sollten Modellcharakter entwickeln und als gute Signale bekannt gemacht werden.

Auch die Intensivierung der Anstrengungen bei der Entwicklung neuer Berufsbilder und ein abgestimmtes Vorgehen beim Beseitigen möglicher Prozesshindernisse, werden von allen Seiten angestrebt. Ein langfristiger Dialog, zur tatsächlichen Verbesserung der beruflichen Teilhabe ist aus Sicht der Gesprächsteilnehmer sinnvoll und notwendig.

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Patientenvertreter nach § 140f SGB V
Sachkundige Personen gesucht

Für die Besetzung verschiedener Zulassungs- und Berufungseinrichtungen der Ärzte und Psychotherapeuten suchen wir sachkundige Personen aus der Selbsthilfe, die dort in beratender Funktion das Beteiligungsrecht der Interessenvertretungen der Patientinnen und Patienten nach § 140f SGB V auf Landesebene wahrnehmen.

Zu besetzen sind Mitglieds- und Stellvertreterpositionen in den folgenden Gremien:

KV-Bezirk

Einrichtung

Karlsruhe

Zulassungs- und Berufungsausschüsse für Psychotherapeuten
 

Stuttgart

Zulassungs- und Berufungsausschüsse für Ärzte
Zulassungs- und Berufungsausschüsse für Psychotherapeuten
 

Freiburg

Berufungsausschuss für Ärzte
Zulassungs- und Berufungsausschüsse für Psychotherapeuten
 

Reutlingen

Berufungsausschuss für Ärzte
Berufungsausschuss für Psychotherapeuten
 

 
Reisekosten im Zusammenhang mit der Wahrnehmung des Amtes werden ersetzt.

Die Kriterien für die Benennung der sachkundigen Personen finden Sie hier … (PDF-Datei).

Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit Herrn Kissling in Verbindung, Tel.: 0711 251181-22.

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Geschäftsbericht 2014

Der Geschäftsbericht ist hier einzusehen (PDF-Datei).

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