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Veranstaltungen, Seminare etc.
Übersicht
- Budgetberatung der LAG SELBSTHILFE
- Gemeinschaftsaktion des LAV, des VdAK/EAV und der LAGH:
Selbsthilfe-Flyer „Mehr Lebensqualität für Selbsthilfegruppen” (Januar 2006) - Wanderausstellung „Es ist normal, verschieden zu sein” (Dezember 2005)
- Kampagne „Selbsthilfe bekannt” (September 2004 bis September 2005)
- Ausschreibung der Landesstiftung Baden-Württemberg „Förderung der Selbständigkeit und Eigenverantwortung von Menschen mit Behinderung” (Juli 2004)
- Das „Aus” für die Patientenberatung der LAGH zum 30.06.2004 (Juni 2004)
- LAGH-Umfrage „Kinder und Jugendliche mit Behinderung an allgemeinen Schulen” (November 2003)
- „Förderung der Selbständigkeit und Eigenverantwortung von Menschen mit Behinderung” - Ausschreibung der Landesstiftung Baden-Württemberg (September 2002)
- „Anders sein” aus Kindersicht (Mai 2002) - Preisverleihung zum Schulwettbewerb Integration
- Eröffnung der Patientenberatungsstelle am 26. Februar 2002 - Die LAGH ist Trägerin der unabhängigen Beratungsstelle für Fragen zum Thema Gesundheit, Krankheit, Pflege und Behinderung.
- Modellvorhaben zur Förderung von Einrichtungen zur Verbraucher- und Patientenberatung (Juni 2001) - Die LAGH übernimmt die Trägerschaft für eine interdisziplinär und überregional arbeitende Patienten-Informations- und Beratungsstelle (PIBS) mit Sitz in Stuttgart
Aktuelle Pressemitteilungen der
LAG SELBSTHILFE finden Sie hier …
Ältere Pressemitteilungen im
Archiv …
Budgetberatung der LAG SELBSTHILFE
Der Modellversuch „Persönliches Budget für Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg” lief vom Herbst 2002 bis 30. September 2005 in drei Modellregionen in Baden-Württemberg. Die LAGH übernahm für die Dauer des Modellversuchs die Trägerschaft für die Budgetassistenz, also die Beratung und Unterstützung rund ums Persönliche Budget.
Seit Juli 2004 kann das Persönliche Budget auch außerhalb der Modellregionen beantragt werden. Die LAG SELBTHILFE (ehemals LAGH) führte die Beratung der Budgetassistentinnen Katja Biemer und Cornelia Elser auch über den Modellversuch hinaus fort, musste diese jedoch zum 31.12.2006 mangels Weiterförderung und anderweitiger Finanzierungsmöglichkeiten einstellen.
Gemeinschaftsaktion
des LAV, des VdAK/EAV und der LAGH:
Selbsthilfe-Flyer „Mehr Lebensqualität für Selbsthilfegruppen”
Der Selbsthilfe-Flyer „Mehr Lebensqualität mit Selbsthilfegruppen“ - eine Gemeinschaftsaktion von LAGH (künftig LAG SELBSTHILFE), des Landesapothekerverbands (LAV) und dem Ersatzkassenverband VdAK/EAV Baden-Württemberg - wird Anfang Januar verschickt, begleitet von einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit. Das bedeutet, dass landesweit in ca. 2.500 Apotheken sowie in allen regionalen Geschäftsstellen der Angestellten- und Arbeiterersatzkassen der gemeinsam erarbeitete Flyer zum Mitnehmen ausliegt und die Plakate hängen. Die Aktion will interessierten Menschen den Zugang zur Selbsthilfe erleichtern.
Das Faltblatt enthält die Anschriften, Telefon-Nummern und Homepages der Mitgliedsverbände, der BAG und LAG SELBSTHILFE sowie der NAKOS. In ihrem Begleitwort unterstützt unsere Schirmherrin Inken Oettinger die Aktion und motiviert die Leser, sich der Selbsthilfe anzuschließen sowie deren Arbeit zu unterstützen.

Die Pressemitteilung sowie weiter gehende Informationen finden Sie hier.
Wanderausstellung „Es ist normal, verschieden zu sein”
Anlässlich
des Wettbewerbes Integration unter dem Motto „Es ist normal, verschieden
zu sein„ erhielt die LAGH Anfang 2002 fast 70 Zusendungen. Beteiligt
hatten sich Kinder im Grundschulalter aus Regelschulen, Sonderschulen, Kooperationsklassen
und -projekten aus ganz Baden-Württemberg.
Dem Wettbewerb lag das Kinderbuch ”Das war der Hirbel” von Peter
Härtling zugrunde, in dem von einem behinderten und verhaltensauffälligen
Jungen erzählt wird, von seinen Gedanken und Gefühlen und von den
Schwierigkeiten im Umgang von Hirbel und seinen Mitmenschen. Die Kinder konnten
die Geschichte mit dem offenen Ende weiterentwickeln oder einen anderen Beitrag
einsenden, in dem sie sich eingehend mit der Erzählung oder der Integration
von behinderten Kindern befassten. Die Werke dokumentieren eine intensive
Auseinandersetzung mit dem Thema „Anders sein” und zeigen so
viele kreative Ideen, dass wir der Öffentlichkeit eine Auswahl davon
in einer Wanderausstellung zugänglich machten.
Unsere Wanderausstellung „Es ist normal, verschieden zu sein“ hat in Tuttlingen im Dezember 2005 ihre letzte Station hinter sich gebracht. Seit Mai 2002 war sie damit in 19 Orten in Baden-Württemberg zu sehen. Die LAGH ist erfreut über die rege Nachfrage, im letzten Jahr besonders von verschiedenen Bezirksdirektionen der AOK. So war es möglich, mit den phantasiereichen und liebevoll gestalteten Werken der Kinder die Themen „Anders sein“ und „Integration“ einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Kampagne 
Weniger als 10% der chronisch kranken und behinderten Menschen gehören
der Selbsthilfe an, obwohl sie individuell als sehr gewinnbringend beurteilt
wird. Auch bei vielen Einrichtungen, Organisationen und Fachkräften
im Gesundheitswesen sind die Strukturen und die Wirkungen der Selbsthilfe
ungenügend bekannt.
Die LAGH startete daher im September 2004 die einjährige Kampagne „Selbsthilfe
BEkannt“. Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche Bürgerschaftliches
Engagement (25.09.-02.10.) wurde die Broschüre „Was nichts kostet,
ist auch nichts wert?!“ – über den Wert der gesundheitsbezogenen
Selbsthilfe – herausgegeben (PDF-Version der
Broschüre; 1,4 MB), begleitet von einer PR-Aktion. Die Broschüre
ist kostenlos bei der Geschäftsstelle der LAGH zu beziehen. Weitere
Elemente der Kampagne waren u.a. die Verteilung von Informationen über
Selbsthilfeverbände in Baden-Württemberg mit Kontaktadressen, Infostände
auf Messen und anderen Veranstaltungen sowie intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
geplant.
Ziel war es,
- den Bekanntheitsgrad der organisierten gesundheitsbezogenen Selbsthilfe zu steigern
- den Nutzen für den Einzelnen sowie die Gesellschaft aufzuzeigen
- behinderte und chronisch kranke Menschen zu motivieren, den Kontakt zur Selbsthilfe zu suchen
- für eine angemessene Unterstützung der Selbsthilfe zu werben und
- zur Gründung von Arbeitskreisen auf örtlicher Ebene und zur besseren Vernetzung der Selbsthilfe in Baden-Württemberg anzuregen.
Ausschreibung der Landesstiftung Baden-Württemberg „Förderung der Selbständigkeit und Eigenverantwortung von Menschen mit Behinderung”
Mit
der Ausschreibung „Förderung der Selbständigkeit und Eigenverantwortung
von Menschen mit Behinderung” will die Landesstiftung Baden-Württemberg
die gesellschaftliche Integration behinderter Menschen fördern.
Die Landesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (LAGH) in Baden-Württemberg wurde von der Landesstiftung mit der Projektsteuerung und Koordination dieser Ausschreibung beauftragt. Damit verbunden sind die Durchführung der Ausschreibung, die Beratung der potenziellen Antragsteller, die Aufbereitung und Begutachtung der Anträge sowie die Begleitung der Projekte.
Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist für die erste Ausschreibungsrunde Ende November 2002 haben sich knapp 70 Vereine und Institutionen aus dem Behindertenbereich um eine Förderung beworben. Am 12.02.03 fand die Gutachtersitzung statt, in der die besonders förderwürdigen Anträge ausgewählt wurden. Danach wurden diese Projektanträge im Auftrag der Landesstiftung steuerrechtlich geprüft. Die geförderten Projekte sehen Sie hier.
Im Frühjahr 2004 wurden die Projekte erstmals evaluiert. Im Juli 2004 erstatteten die Projektträger erneut ihren Rechenschaftsbericht über den Fortgang der Projekte im ersten Halbjahr.
Das „Aus” für die Patientenberatung der LAGH zum 30.06.2004
Unsere Modelleinrichtung zur Patientenberatung nach § 65b SGB V wird leider über den 30.06. hinaus nicht weiter gefördert und muss daher ihre Arbeit zum Ende des Monats einstellen - sowohl in Stuttgart wie auch in den Dezentralen Rottweil, Freiburg und Heidelberg. Und das, obwohl sich unsere Patientenberatung seit Februar 2002 einen Namen als kompetente und unabhängige Anlaufstelle für viele Fragen im Gesundheitswesen machte und in zunehmendem Maße von Rat Suchenden in Anspruch genommen wurde.
LAGH-Umfrage „Kinder und Jugendliche mit Behinderung an allgemeinen Schulen”
In einer kleinen Umfrage fragte die LAGH im Frühjahr/Sommer 2003 nach den besonderen Problemen behinderter und chronisch kranker Kinder und Jugendlicher beim Besuch einer allgemein bildenden Schule. Besonders ging es dabei um die Schwierigkeiten und Benachteiligungen, die im Schulalltag und bei der Leistungsbemessung durch die behinderungs- und krankheitsbedingten Einschränkungen auftauchen.
Die Antworten haben unsere Vermutung bestätigt, dass behinderte und chronisch kranke Schüler und Schülerinnen an allgemeinen Schulen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Hilfestellungen nicht alle Beeinträchtigungen und Erschwernisse adäquat kompensieren können.
In einem Gespräch haben wir Vertretern des Kultusministeriums die verschiedenen Belastungen und Benachteiligungen behinderter Jugendlicher, insbesondere an weiterführenden Schulen, aufgezeigt und um eine Überprüfung des aktuellen Instrumentariums an Ausgleichsmaßnahmen gebeten. Für die Weiterentwicklung der Hilfestellungen sowie für die erforderliche Sensibilisierung der Lehrkräfte haben wir dem Ministerium unsere Hilfe angeboten.
Ausschreibung der Landesstiftung Baden-Württemberg „Förderung der Selbständigkeit und Eigenverantwortung von Menschen mit Behinderung”
Mit der aktuellen Ausschreibung „Förderung der Selbständigkeit und Eigenverantwortung von Menschen mit Behinderung” will die Landesstiftung Baden-Württemberg die gesellschaftliche Integration behinderter Menschen fördern.
Die Landesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (LAGH) in Baden-Württemberg wurde von der Landesstiftung mit der Projektsteuerung und Koordination dieser Ausschreibung beauftragt. Damit verbunden sind die Durchführung der Ausschreibung, die Beratung der potenziellen Antragsteller, die Aufbereitung und Begutachtung der Anträge sowie die Begleitung der Projekte. Die LAGH informiert Sie daher gerne über eine Fördermöglichkeit von Projekten, die behinderten Menschen zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe verhelfen sollen:
Zur Landesstiftung:
Die Landesstiftung besteht seit 1.1.2000. Als gemeinnützige GmbH fördert die Landesstiftung vielfältige gemeinnützige Projekte unter anderem aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Entwicklungshilfe, Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutz, Sport, Jugendhilfe, aber auch öffentliches Gesundheitswesen, Altenhilfe und Wohlfahrt. Mehr zur Landesstiftung erfahren Sie auch unter www.landesstiftung-bw.de.
Einzelheiten der Ausschreibung:
Start: September 2002
Volumen: ca. 0,6 Mio. EURO
Inhalt/Ziel:
Förderung von innovativen Projekten, die die gesellschaftliche
Integration von Menschen mit Behinderung in den Bereichen Selbständiges
Wohnen, Ausbildung und Eingliederung in das Arbeitsleben unterstützen.
Förderdauer der Projekte:
max. drei Jahre, Bewerbungsfrist Ende November 2002
Adressaten:
Gemeinnützige Organisationen und öffentlich-rechtliche
Körperschaften der Behindertenhilfe
Weitere Voraussetzungen:
- Gemeinnützigkeit des Projekts
- Nachhaltigkeit des Projekts
- Nachrang der Förderung gegenüber öffentlichen Geldern und gesetzlichen Verpflichtungen
- grundsätzlich sind nur Personal- und laufende Sachkosten förderfähig
- abgeschlossene Maßnahmen sind nicht förderfähig, bereits begonnene nur bedingt
- Keine Förderung von reinen Koordinierungs-/Vernetzungstätigkeiten
- vollständige Bewerbungsunterlagen/Projektbeschreibung
- 20%iger Eigenanteil
- gesicherte Gesamtfinanzierung
Antrag senden an:
Landesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (LAGH) Baden-Württemberg
e.V.
Stichwort: „Ausschreibung Landesstiftung”
Rotebühlstraße 133, 70197 Stuttgart
Weitere Details entnehmen Sie bitte dem vollständigen Ausschreibungstext
der Landesstiftung hier.
Sollten Sie über diese Informationen hinaus Fragen haben oder Erläuterungen
sowie Hilfestellungen bei der Antragsformulierung benötigen, steht Ihnen
ab 1. Oktober 2002 Herr Dr. Tilmann Kleinau von 9.00-13.00 und 14.00-17.00
Uhr unter der Rufnummer 0711/6979170 bzw. der Fax-Nr. 0711 / 6979171 zur
Verfügung.
Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen!
„Anders
sein” aus Kindersicht
Preisverleihung zum Schulwettbewerb Integration
Diskussion mit Kindern über Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen
Stuttgart Mit leuchtenden Augen standen die zwanzig Kinder und ihre Lehrer auf der Bühne und nahmen den ersten Preis des Wettbewerbs Integration entgegen einen Computer für das Klassenzimmer. Die Erstklässler aus Bühl beteiligten sich an einem Wettbewerb der Landesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (LAGH) Baden Württemberg e.V., bei dem sich Kinder im Grundschulalter mit dem Thema „Anders sein” und Integration von Menschen mit Behinderungen beschäftigten. Grundlage des Wettbewerbs war die Erzählung „Das war der Hirbel” des Erfolgsautors Peter Härtling. Dabei gestalteten die Kinder aus einer Grundschule in Kooperation mit einer Klasse behinderter Kinder ein Riesenbilderbuch über den „Hirbel” und seine Erlebnisse.
Die herausragenden Werke von fast 70 phantasievoll gestalteten Einsendungen aus ganz Baden-Württemberg wurden am Mittwoch bei der Preisverleihung in Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Werke zeigen, dass für die Kinder das Motto des Wettbewerbs gilt: „Es ist normal, verschieden zu sein.” Das Riesenbilderbuch der Bühler Schüler veranschaulicht dies ebenso eindrucksvoll wie zum Beispiel ein Theaterstück eigens für dieses Projekt zusammengekommener Kinder oder die Foto-Dokumentation einer Freundschaft eines Mädchens mit einem behinderten Nachbarkind. Die schönsten Werke sind am 8. Juni auf der Landesgartenschau Ostfildern ausgestellt.
Die preisgekrönten Werke zum Grundschulwettbewerb der LAGH können Sie hier einsehen.
Auf der Veranstaltung sprachen die Schirmherren des Wettbewerbs, die frühere baden-württembergischen Sozialministerin Annemarie Griesinger und der Schriftsteller Peter Härtling sowie der Präsident des Oberschulamts Stuttgart, Manfred Hahl, mit den Kindern und ihren Lehrern über die Bedeutung von Gleichstellung und Integration von Menschen mit Behinderungen.
Betroffene und deren Angehörige verdeutlichten ihre Schwierigkeiten und Barrieren im Alltag, sei es der Zugang zu Ämtern, Schulen, Universitäten, Geschäften, öffentlichen Verkehrmitteln oder eine ihren Bedürfnissen entsprechende Wohnung zu finden. Dazu forderte Ulrich Schwarz, Vorstandsmitglied der LAGH: „Wir brauchen mehr Respekt vor den Bedürfnissen behinderter Menschen, für deren Anrecht auf Selbst-bestimmung, vor ihrer Würde, ihrem Selbstbewusstsein und ihrem Anspruch, Bürger nicht nur mit gleichen Pflichten sondern auch mit gleichen Rechten zu sein”. Ein aktuelles Thema im Land, nachdem die LAGH am Montag im baden-württembergischen Landtag einen Gesetzentwurf zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in die politische Diskussion einbrachte.
Veranstaltungen und Aktionen für gestärkte Rechte behinderter Menschen finden derzeit anlässlich des europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 05. Mai im gesamten Bundesgebiet statt. Nach dem Inkrafttreten eines Bundesgleichstellungsgesetzes Anfang des Monats streben Behindertenorganisationen nun im Rahmen der Initiative „Gleichstellung...aber richtig!” die gesetzliche Verankerung von Gleichstellung auch auf Ebene der Länder und Gemeinden an.
Mehr Informationen zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen unter www.aktion-grundgesetz.de und auf dieser Website.
Eröffnung der Patientenberatungsstelle am 26. Februar 2002
Die Patientenberatungsstelle der LAGH nahm am 26. Februar 2002 mit einer Eröffnungsfeier und einem Tag der offenen Tür offiziell ihre Tätigkeit auf. Damit gibt es nun in Stuttgart eine unabhängige Beratungsstelle in Trägerschaft der Selbsthilfe für alle Fragen und Anliegen zum Thema Gesundheit, Krankheit, Pflege und Behinderung.
In seiner Begrüßungsansprache hob Horst Mehl die Bedeutung des Modellprojekts für die LAGH hervor: „Damit kommen wir sowohl unserem Wunsch, die LAGH zu einem überregionalen 'Dach der Selbsthilfe' weiterzuentwickeln, als auch unserer Rolle als legitimer Vertreter der Patienten einen großen Schritt näher.”

Im Anschluss daran stellte das Team der Patientenberatung die Entstehung, das Konzept und die Arbeit der Beratungsstelle vor. Ziel der Beratungsstelle ist eine bessere Information und Orientierung des Verbrauchers bzw. Patienten und die Stärkung seiner Rechte im Gesundheitswesen.
Interessierte Gäste konnten sich anschließend im persönlichen Gespräch über das neue Beratungsangebot informieren und die Räumlichkeiten besichtigen.
Modellvorhaben zur Förderung von Einrichtungen zur Verbraucher- und Patientenberatung
Mit Beschluss vom 30. Juni 2001 hat der Vorstand der Unterzeichnung des Rahmenvertrags über die Durchführung von Modellvorhaben zur Förderung von Einrichtungen zur Verbraucher- und Patientenberatung nach § 65 b SGB V zugestimmt. Die LAGH hat damit die Trägerschaft für eine interdisziplinär und überregional arbeitende Patienten-Informations- und Beratungsstelle (PIBS) mit Sitz in Stuttgart übernommen. Das Beratungsangebot wendet sich an alle Menschen mit Fragen zu Krankheitsbildern, Leistungsanbietern, Versorgungswegen, Behandlungsmethoden, Therapieformen und Patientenrechten. Die Infrastruktur befindet sich zur Zeit noch im Aufbau.