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Aktuelle Pressemitteilungen
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Fachtag „Unabhängige Selbsthilfe trotz Kooperation mit Pharmaindustrie und anderen Wirtschaftsunternehmen”

Am Freitag, 6. Juli 2007 fand im Gebäude der Deutschen Rentenversicherung, Stuttgart Rotebühlstraße 133 ein Fachtag statt, der neben Informationen zum Thema Sponsoring ein Forum für Diskussion und Erfahrungsaustausch über Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen bot.

Eine Dokumentation des Fachtags können sie hier downloaden ...

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Geschäftsführerwechsel bei der
LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg

Irene Kolb-Specht geht nach über achtjähriger Tätigkeit, ihr Nachfolger wird Alexander Zoller

Im Rahmen eines Stehempfanges wurde die langjährige Geschäftsführerin der LAG Selbsthilfe behinderter Menschen (LAG SELBSTHILFE) Baden-Württemberg, Irene Kolb-Specht, am 30. September 2006 verabschiedet. Zahlreiche Vertreter aus den 53 Mitgliedsverbänden und langjährige Begleiter und Ansprechpartner der LAG Selbsthilfe aus Politik, Verwaltung und Partnerorganisationen waren bei der Feier zugegen, so auch der FDP-Fraktionsvorsitzende, Dr. Ulrich Noll.

In seiner Laudatio beschrieb der frühere Landtagsabgeordnete und jetzige Vorsitzende der LAG Selbsthilfe, Hermann Seimetz, die scheidende Geschäftsführerin Irene Kolb-Specht als eine Führungspersönlichkeit, die sich durch Innovationskraft und Professionalität auszeichnete. Aufgrund ihrer hohen fachlichen Kompetenz und ihrer angenehmen persönlichen Art, betonte Seimetz weiter, sei sie eine gesuchte und geschätzte Gesprächspartnerin für Politiker, Ministerialbeamte und Fachleute aus der Verwaltung gewesen. In den verschiedensten Ausschüssen hätte sie sich stets als Sprachrohr der betroffenen Menschen verstanden. Der Abschied von Frau Kolb-Specht falle daher dem Vorstand, den Mitgliedern und den MitarbeiterInnen der  LAG Selbsthilfe alles andere als leicht und er überreichte Frau Kolb-Specht als Zeichen des Dankes und der Anerkennung einen Blumenstrauß und ein Geschenk.

Verabschiedung Frau Kolb-Specht

Herr Seimetz überreicht ein Geschenk

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Die Nachfolge von Irene Kolb-Specht tritt ab Oktober 2006 Alexander Zoller an. Der gelernte Verwaltungswirt und Sozialarbeiter hat als ehren- und hauptamtlicher Mitarbeiter Erfahrungen in verschiedensten sozialen Bereich gesammelt. Zuletzt war er in Memmingen bei einem Fachverband der Caritas als Geschäftsführer tätig. Auf die sozialpolitische Vertretung freut sich Zoller besonders. Der konstruktive politische Dialog, der nach Lösungen für beide Seiten sucht, ist ihm besonders wichtig. Dabei möchte er zurückgreifen auf die enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedverbänden  und ein unterstützendes Netzwerk aus politischen Freunden und institutionellen Fürsprecher.

Herr Zoller mit Frau Kolb-Specht

Herr Zoller mit Frau Kolb-Specht

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Kulturveranstaltung „All inclusive!” – ein voller Erfolg!
(September 2005)

Rückblickend auf unsere Kulturveranstaltung "All inclusive!" am 15. September 2005 lässt sich eine positive Bilanz ziehen: Die viele Mühe und Arbeit hat sich gelohnt!
Die Künstler verzauberten ca. 300 Gäste aus Politik, Verwaltung, Unternehmen und sozialen Organisationen - darunter auch aus unseren Mitgliedsverbänden -, sei es mit beeindruckendem Klavierspiel, nachdenklichen Texten, mitreißend vorgetragenen Schlagern oder einer überzeugenden Tanzformation im Rollstuhl.

Inken Oettinger eröffnet die Veranstaltung

Inken Oettinger eröffnete die Veranstaltung noch als stellvertretende Vorsitzende der LAGH und kündigte ihre zukünftige Schirmherrschaft für die LAGH an. Nach Grußworten der Staatssekretärin im Sozialministerium, Johanna Lichy, und des Staatssekretärs im Kultusministerium (heute: Kultusminister), Helmut Rau, traten die Künstler auf die Bühne. Den Beginn machte der Tanzclub Ludwigsburg mit zwei Paaren der Rollstuhltanzabteilung. In einem Medley aus Standard- und Lateintänzen zeigten die Tänzer ihre Bewegungsfreude und Geschicklichkeit mit dem Rollstuhl - ein Augenschmaus! Das "Kleinkunsttrio" regte danach die Gäste an, mit Chansons, Texte und Szenen von Kurt Tucholsky in den Beginn des letzten Jahrhunderts einzutauchen und so manch kritischen Gedanken auch auf die heutige Zeit zu beziehen. Jörg Beyerlin setzte mit seinem außergewöhnliche Pianospiel die besinnliche, nachdenkliche Stimmung fort. Bereits als kleines Kind zeigte sich bei ihm die besondere musikalische Begabung, und das, als er nach seiner Frühgeburt mit erheblichen gesundheitlichen Komplikationen und Entwicklungsstörungen leben musste. Die Zuschauer waren beeindruckt, wie er vor allem Werke klassischer Komponisten ohne Notenblätter, also rein aus dem Gedächtnis heraus, wiedergab.

Die Brenz-Band

Nach der Pause mit einem Stehimbiss heizte die bekannte Brenz-Band, Unesco-Botschafter für den Frieden, dem Publikum so richtig ein: Ihrem Motto "Wir spielen euch in Grund und Boden" wurden die 18 zumeist geistig behinderten Musiker in vollstem Umfang gerecht! Mit unbändiger Lebensfreude spielten sie Schlager und Gassenhauer, rissen das Publikum mit und bildeten so einen stimmungsvollen Abschluss der Veranstaltung.

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Flipchart: Willkommen zum workshopWorkshop "Quo vadis? – Neue Wege in der Verbandsentwicklung!"

Am Abend des 5. und am 6. November 2004 trafen sich in Vaihingen 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 9 Verbänden, um gemeinsam, moderiert von Dipl. Päd. Markus Flum, neue Wege in ihrer Verbandsarbeit herauszufinden. Der Einführungsabend war der Vorstellung der eigenen Verbandsarbeit sowie der Beleuchtung von Problemfeldern gewidmet. Als Themenschwerpunkte entwickelten sich die Bereiche Finanzen, Mitglieder- und Mitarbeitergewinnung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

In einem Überblick stellte Frau Kern (Alzheimer Gesellschaft) verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten für Selbsthilfevereine und -verbände vor, die Teilnehmer bewerteten und ergänzten die Liste nach ihren bisherigen Erfahrungen. Eine weitere Teilnehmergruppe erarbeitete einen Leitfaden zur Mitarbeitergewinnung im Verband und zu den Themen Mitgliedergewinnung sowie Öffentlichkeitsarbeit wurden zahlreiche Ideen gesammelt und ausgearbeitet.

Fachtagung „Selbsthilfe und Ärzteschaft”

Die in Kooperation mit LAGH und KISS Stuttgart konzipierte und am 30.10.2004 durchgeführte Fachtagung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordwürttemberg (KV NW) „Selbsthilfe und Ärzteschaft” ist weitgehend dokumentiert. Auf der Homepage der KV www.kvnw.de können Sie unter der Rubrik „Veranstaltungen/medizinische Fortbildungen” die Vorträge und Folien zu folgenden Themen herunterladen: Patientenautonomie, aktuelle Zahlen und Fakten zur Selbsthilfe, medizinische Qualitätszirkel, Patientenbeteiligung in medizinischen Entscheidungsprozesse sowie medizinische Informationen.

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LAGH zu Gast in „SWR 1 – Leute” am 5. Mai 2004

Am 5. Mai, dem bundesweiten Aktionstag für die Gleichstellung behinderter und chronisch kranker Menschen, waren die LAGH-Mitarbeiter Cornelia Elser (Budgetassistenz) und Dr. Tilmann Kleinau (Projektkoordinator Persönliches Budget) von 10.00 bis 12.00 Uhr zu Gast in der bekannten Radio-Talkshow „SWR 1 – Leute”. Sie standen Rede und Antwort zur Tätigkeit der LAGH, zum Stand des Modellversuchs „Persönliches Budget für Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg” und der Budgetassistenz, aber auch zu allgemeinen Fragen der aktuellen Situation behinderter Menschen in Baden-Württemberg. Die Sendung wurde in der gleichen Woche auch nachts im Fernsehen übertragen.

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LAGH präsentierte sich auf dem Selbsthilfetag in Stuttgart

Auf dem Aktionstag der Stuttgarter Selbsthilfegruppen am 03. April 2004 stellten sich über 80 Selbsthilfegruppen im Treffpunkt Rotebühlplatz der Öffentlichkeit vor, unter anderen auch die LAGH. Unter dem Motto "Mut zur Veränderung" schaffte die KISS Stuttgart so ein Forum, in dem sowohl örtliche Gruppen als auch überregionale Gruppen mit Stuttgarter Bezug ( z.B. auch viele Landesverbände mit Sitz in Stuttgart) interessierte Bürger über Ihre Arbeit und Ihr Angebot informierten, für Gespräche zur Verfügung standen und zu ihren Gruppen einladen konnten.

Cornelia Elser informiert über die LAGH

Die LAGH konnte dort über die allgemeinen Informationen auch gezielt für die Kundgebung am 5. Mai und die Unterschriftenaktion für ein bedarfsgerechtes Landesgleichstellungsgesetz werben.

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LAGH-Gemeinschaftsstand auf der Messe REHAB

Zusammen mit folgenden Mitgliedsverbänden präsentierte sich die LAGH vom 07.-10.Mai auf der Messe REHAB in Karlsruhe: die Alzheimer Gesellschaft, der LV Aphasie und Schlaganfall, der LV Contergangeschädigter, die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke, die Deutsche ILCO, die Patientenberatung der LAGH, der LV Pulmonale Hypertonie, der BV Poliomyelitis, der LV Selbsthilfe Körperbehinderter sowie das Landesnetzwerk Endometriose. Die Sarkoidose Vereinigung e.V. hatte einen Platz an einem Sonderstand im Foyer der Stadthalle Karlsruhe gefunden.

Am Messestand der LAG

Der Messeauftritt war für alle Beteiligten ein voller Erfolg: Durch die günstige Lage des Gemeinschaftsstandes fanden sich besonders zu Beginn jedes Messetags viele Besucher ein. Betroffene und deren Angehörige sowie Fachpersonal aus Rehabilitation, Medizin und Pflege bildeten dabei den Schwerpunkt. Diese konnten sich so über die Arbeit der Selbsthilfe, die einzelnen Organisationen, Projekte und bestimmte Erkrankungen bzw. Behinderungen und spezifische Hilfestellungen informieren.

Die nächste REHAB wird vom 27.-30. April 2005 im neuen Messezentrum Karlsruhe stattfinden.

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„Verkrüppeltes Leben!?” - Lesung mit Podiumsdiskussion am 6. Mai 2003

Veranstaltung der LAGH im Literaturhaus Stuttgart nahm Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber behinderten Menschen früher und heute unter die Lupe

Was haben Ödipus, Götz von Berlichingen und der Glöckner von Notre-Dame gemeinsam? Sie sind behindert. Da sie verschiedenen Epochen angehörten, wurden sie ganz unterschiedlich dargestellt, ihre Behinderung unterschiedlich bewertet und instrumentalisiert. Ein Streifzug durch die Literaturgeschichte kann nach Meinung des promovierten Literaturwissenschaftlers Dr. Tilmann Kleinau eine Menge darüber erzählen, wie man früher gedacht und gelebt hat und wie man mit sozialen Randgruppen umgegangen ist. Kleinau zeigte am 6. Mai 2003 im Literaturhaus Stuttgart anhand von Textbeispielen eine Entwicklung dieser gesellschaftlichen Sichtweise, speziell gegenüber Menschen mit Behinderung auf: Die Vorstellung, dass ein behinderter Mensch in einer Gesellschaft leben kann, ohne auf Mitleid, Almosen oder übernatürliche Begabungen angewiesen zu sein, hat sich dabei erst im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelt.

Dr. Tilmann Kleinau

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Hat sich bis heute wirklich etwas verändert oder tragen wir tief in uns immer noch die alten Bilder und Vorstellungen, nach denen wir oft auch unbewusst unser Handeln ausrichten? Dieser Fragestellung ging die Landesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (LAGH) Baden-Württemberg in dem anschließenden Podiumsgespräch mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Betroffenen nach.

Gesprächspartner waren Cornelia Elser (Sozialpädagogin und körperbehindert), Brigitte Lösch (MdL Grüne), Dr. Ulrich Noll (MdL FDP/DVP), Ursula Wagner (Epilepsie-erkrankt), Ronald Weinschenk, (Vertrauensmann für Schwerbehinderte bei der Fa. Zeiss, Oberkochen). Durch das Gespräch führt Barbara Lehner, SWR-Redakteurin.

Gesprächsrunde mit dem Publikum

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In der Diskussion zeigte sich, dass Betroffene erlebt die Reaktionen ihrer Mitmenschen sehr ambivalent erleben: Überanerkennung wie überschwängliches Lob einerseits und mangelnde Anerkennung ihrer Potenziale etwa im Berufsleben andererseits. Behinderte Menschen scheitern im Arbeitsleben meistens bereits vor der Einstellung an den Vorbehalten, sie seien häufiger krank und würden weniger leisten. Aus seiner Erfahrung heraus wurde dieses Vorurteil von Ronald Weinschenk, eindrücklich widerlegt. Weinschenk bedauert sogar, dass sich zu wenig junge Menschen mit Behinderung um einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt bewerben.

Dazu braucht es unter anderem auch die Rahmenbedingungen, die von der Politik geschaffen werden. Dr. Ulrich Noll betonte dabei die bedeutende Rolle der Selbsthilfegruppen. Nur wenn Betroffene und Politiker im engen Dialog seien, könnten Fortschritte für die Belange behinderter Menschen erzielt werden. Brigitte Lösch, Stv. Fraktionsvorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, forderte ein neues Denken bei den Verantwortlichen: Weg vom Fürsorgegedanken dahingehend, den Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Weitgehende Einigkeit herrschte darüber, dass Vorurteile nur beseitigt werden können, wenn behinderte und nicht behinderte Menschen häufiger miteinander in Kontakt treten können. Für Elser ist das ein Kreislauf: Gesetzliche Vorgaben und öffentliche Hilfen ermöglichen den Menschen mit Behinderung mehr gesellschaftliche Teilhabe und nur so können auch mehr Begegnungen mit nicht behinderten Menschen stattfinden.

Den ausführlichen Bericht können Sie hier nachlesen.

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Netzwerk von Frauen mit Behinderung in Baden-Württemberg auf gutem Wege

Die Netzwerkgründung für Frauen und Mädchen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten ist in Baden-Württemberg erfolgreich gestartet: Etwa 80 Frauen und einige interessierte Männer trafen sich unter der Leitung der LAGH am 25. Oktober 2003 in Tübingen, um das im Juli 2003 in Zusammenarbeit der Evangelischen Akademie Bad Boll, der LAGH Baden-Württemberg und den Frauen des BiBeZ Heidelberg gestartete Vorhaben umzusetzen.

Behinderte und chronisch kranke Frauen formieren sich zur Schaffung eines landesweiten Netzwerks

Behinderte und chronisch kranke Frauen formieren sich zur Schaffung eines landesweiten Netzwerks

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Die Frauen legten den Grundstein für ihr Netzwerk u.a. mit dem Ziel, noch im Jahr 2003, dem Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung, die Verabschiedung des Landesgleichstellungsgesetzes in Baden-Württemberg einzufordern und die Umsetzung des Sozialgesetzbuchs IX, insbesondere dessen frauenspezifische Belange, voranzutreiben. Das Netzwerk will zunächst als Arbeitskreis aktiv werden. Frauen u.a. aus Albstadt, Heidelberg, Konstanz, Pforzheim, Stuttgart, Tübingen und Ulm setzen sich nun verstärkt für ihre Belange ein. Die Schirmherrin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, der das reformierte SGB IX maßgeblich zu verdanken ist, sagte in ihrem Schlusswort: ”Sie wissen am besten, was Sie benötigen, da Sie Expertinnen in eigener Sache sind!” - und sicherte dem Netzwerk ihre volle Unterstützung zu.

In dieser Phase braucht das Netzwerk neben allen interessierten Frauen

Alle interessierten Frauen und Mädchen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten in Baden-Württemberg sind herzlich eingeladen, zum Arbeitskreis zu kommen.

Nähere Informationen und Anmeldung unter

www.sozialforum-tuebingen.de, Netzwerk für Frauen und Mädchen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten in Baden-Württemberg T/F: 07071/6878789/252298, e-mail: nfm@sozialforum-tuebingen.de

oder

www.bibez.de, BiBeZ - Ganzheitliches Bildungs- und Beratungszentrum zur Förderung und Integration behinderter/ chronisch erkrankter Frauen und Mädchen e.V., Heidelberg,
T/F: 06221/600908/586778, e-mail: bibez@debitel.net .

Homepage: www.liane-bawue.de
Landesweites integratives autonomes Netzwerk (LIANE) für Frauen und Mädchen mit Behinderung und/oder chronischen Erkrankungen in Baden-Württemberg.

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„Wir mischen mit!” Ein Netzwerk von Frauen mit Behinderung in Baden-Württemberg

Fachtagung vom 11.-13. Juli 2003 - Ein Bericht aus Bad Boll

Bei einer Fachtagung im Rahmen des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen und des 10-jährigen Jubiläums der Frauenberatungsstelle BiBeZ trafen sich mehr als 50 organisierte und nicht organisierte Frauen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten in Bad Boll um Konzepte für die Gründung eines Netzwerks von Frauen mit Behinderungen in Baden-Württemberg zu erarbeiten. Initiiert wurde die Fachtagung von der BiBeZ Heidelberg (Ganzheitliches Bildungs- und Beratungszentrum zur Förderung und Integration behinderter/chronisch erkrankter Frauen und Mädchen e.V.), der Evang. Akademie Bad Boll und der LAGH Baden-Württemberg. Unterstützt wurde sie durch erfahrene Netzwerkerinnen aus anderen Bundesländern.

In einer dort verfassten Resolution wird positiv vermerkt, dass die gesellschaftspolitisch problematische Situation von Frauen mit Behinderungen auf bundes- und landespolitischer Ebene zwar wahrgenommen wird, dass jedoch im "Musterländle" Baden-Württemberg ein Netzwerk für Frauen mit Behinderungen längst überfällig ist, nachdem in 8 Bundesländern bereits Landesnetzwerke und Koordinierungsstellen existieren.

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Foto von der Fachtagung

Die Situation von Frauen mit Behinderung unterscheidet sich sowohl von der Situation nicht behinderter Frauen als auch von der Situation von Männern mit Behinderung: sie werden auf Grund ihres Frauseins und ihres Behindertseins oft doppelt diskriminiert. Kinderwunsch, Schwangerschaft, Mutterschaft, Angewiesensein auf Assistenz, Ausbildung, Beruf, Rehabilitation, Gesundheit, sexualisierte Gewalt, Sicherheit im öffentlichen und privaten Raum, finanzielle Absicherung oder Altersversorgung - alle diese Themen verlangen eine geschlechtsspezifische Antwort.

Die Frauen fordern daher neben der Unterstützung ihres Netzwerkes in Baden-Württemberg vor allem die Verabschiedung des Landesgleichstellungsgesetzes im Jahr 2003 und dessen Umsetzung unter Berücksichtigung der besonderen Situation von Frauen.

Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Podium (Rita Haller-Haid, MdL, SPD; Brigitte Lösch, MdL Bündnis 90/Die Grünen; Dr. Ulrich Noll MdL, FDP; Dr. Monika Stolz, MdL CDU und Marion von Wartenberg, Landesfrauenrat) reagierten auf das Engagement der Frauen mit großem Respekt und konkreten Vorschlägen zur Unterstützung. Die Gründung des Netzwerkes in Baden-Württemberg ist Ende Oktober/Anfang November 2003 geplant.

Die Gründungsveranstaltung des Netzwerks von Frauen mit Behinderung findet voraussichtlich am 25.10.2003 von 13.00-18.00 Uhr in Tübingen statt.

Kontaktfrauen der Gründungsgruppe "Netzwerk Frauen mit Behinderungen in Baden-Württemberg" sind:
Anette Albrecht, BiBeZ Heidelberg, (T: 06221/600908), e-mail: bibez@debitel.net und Susanne Krumpholz: Susanne.Krumpholz@web.de.

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Tag behinderter Menschen auf der Landesgartenschau

Kunst und Kultur, Informationen und Unterhaltung standen im Mittelpunkt des "Tages behinderter Menschen", den die LAGH Baden-Württemberg e.V. am 8. Juni auf der Landesgartenschau Ostfildern veranstaltet hat. Der Tag bot vielgestaltige Möglichkeiten zur zwanglosen Begegnung mit behinderten oder chronisch kranken Menschen. Durch Informationen, im Spiel oder durch Erfahrungsvermittlung konnte die Welt des Gegenübers begreifbar gemacht werden, eine wesentliche Voraussetzung für den Abbau von Vorurteilen und Hemmschwellen gegenüber Menschen mit Behinderungen.

Die Veranstaltung begann um 13 Uhr im Treffpunkt Baden-Württemberg mit einem Bühnenprogramm: Brigitte Stähle vom LV Mukoviszidose und LAGH-Vorstandsmitglied wurde für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der Landesehrennadel ausgezeichnet.

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Brigitte Stähle erhält Landesehrennadel

In einer Podiumsrunde mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus unseren Mitgliedsverbänden, Schülerinnen der Körperbehindertenschule und der Staatssekretärin im Sozialministerium, Johanna Lichy, MdL kam das Thema "Integration ist Miteinander" zur Sprache. Anhand von eigenen Erfahrungen wurde generationsübergreifend und beispielhaft verdeutlicht, wie Betroffene gelernt haben, positiv mit Behinderung umzugehen und wie sie ihre Integration in die Gesellschaft erleben und anstreben.

Übereinstimmend verwiesen die Teilnehmer auf den großen Beitrag der Arbeit von Selbsthilfeorganisationen: Das "normale" Leben funktioniert beim Auftreten einer Behinderung oder chronischen Krankheit nicht mehr, man ist gezwungen, sich mit besonderen Umständen einzurichten. Erst dann, wenn man z.B. im Gespräch mit gleichermaßen Betroffenen gelernt hat, mit seiner Einschränkung umzugehen und sie angenommen hat, ist der Weg frei für eine neue Sichtweise, deren Denken nicht mehr nur auf den Verlust von Möglichkeiten, Körperfunktionen etc. ausgerichtet ist, sondern Perspektiven im neuen Rahmen bietet. Integration könne nicht nur von aussen erwartet werden, sondern Betroffene müssten auch einen eigenen Anteil dazu beitragen.

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Danach hieß es im gut besetzten Auditorium "Bühne frei" für ein unterhaltsames Programm mit Musik, Gesang und Zirkustreiben, gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Körperbehindertenschule Stuttgart und der Nikolauspflege.

Akrobatik der Zirkusgruppe

An der "Straße der Selbsthilfe" im Gelände stellten sich unsere Mitgliedsverbände sowie Gastverbände mit ihrer Arbeit oder einem außergewöhnlichem Angebot vor: Die Besucher konnten sich informieren, mit Rollstuhlfahrern Boccia oder mit blinden Menschen Schach spielen. Die Percussionsgruppe der Gehörlosenschule Heilbronn lockte mit ihren Rhythmen Menschentrauben an. Dr. Tilmann Kleinau erzählte in einer Lesung vom dem Gewächshaus die anrührende Geschichte vom "kleinen Herrn Friedemann" (Thomas Mann). Ein Rollstuhlparcours lud dazu ein, die eigene Geschicklichkeit zu testen und den Rollstuhlführerschein zu erwerben. In einem Mobilitätsparcours konnten die Alltagserfahrungen von blinden Menschen nachvollzogen werden. Die Rollitanzgruppe des TC Ludwigsburg war in das große Bühnenprogramm des "Sporttages auf den Fildern" einbezogen. Am Glücksrad der LAGH konnte der eigene Wissensstand zu Fragen der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen getestet werden. Eine Ausstellung im Wohnhaus für behinderte Menschen in Scharnhausen zeigte die besten Einsendungen des Grundschulwettbewerbs der LAGH "Es ist normal, verschieden zu sein". Sie verdeutlichte, wie sich Kinder die Integration von behinderten Menschen vorstellen.

Bei den zahlreichen Besuchern fanden vor allem die Aktionen große Resonanz. Besonders angesprochen zeigten sich jüngere Menschen. Mit dem "Tag behinderter Menschen auf der Landesgartenschau" konnte einem interessierten Publikum die Arbeit der Selbsthilfe Baden-Württemberg nahe gebracht werden.

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Runder Tisch Grundschule

Die LAGH ist aktiv in der Diskussion um verbesserte Schulbedingungen für Kinder mit Behinderungen. Derzeit wird im Land intensiv über die Veränderungen in der Grundschule innerhalb der Initiative Runder Tisch Grundschule diskutiert. Diese Initiative ist eine gemeinsame Plattform von Eltern- und Lehrerorganisationen für eine Qualitätsoffensive für grundlegende Allgemeinbildung. Die LAGH unterstützt die Ziele der Initiative, insbesondere folgende Punkte aus den Schulentwicklungsperspektiven:

Mehr Informationen zur Initiative Runder Tisch Grundschule gibt es z.B. unter www.bawue.gew.de.

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Pro Sanita vom 08.-11. November 2001

Die LAGH informierte vom 8.-11. November 2001 auf der Gesundheitsmesse "Pro Sanita" über die Interessenvertretung und Arbeit von Selbsthilfegruppen behinderter und chronisch kranker Menschen und deren Angehörige in Baden-Württemberg.

Unter dem Dach der LAGH präsentierten sich 9 Landesverbände der baden-württembergischen Selbsthilfe für behinderte und chronisch kranke Menschen und deren Angehörige.

Am LAG-Stand

Durch die fundierten Kenntnisse der Standbesetzung konnte eine Vielzahl interessierter Besucher beraten und informiert werden. Durch ein "Glücksrad", an dem Messebesucher allgemeine Fragen zur Selbsthilfe bzw. Fakten zu einzelnen Krankheiten und Behinderungen beantworteten konnten, ließen sich auch Besucher ansprechen, die nicht zum Kreis der direkt Betroffenen zählten.

Die Barrieren, mit denen Kleinwüchsige Menschen im Alltag konfrontiert sind, veranschaulichte der Verein Kleinwüchsiger Menschen mit einem überdimensionierten Stuhl. Verständnis für deren Probleme entstand bei den Besuchern nach den anstrengen Versuchen, diesen zu erklimmen.

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Am LAG-Stand

Folgende Themen interessierten die Besucher am LAGH-Stand überwiegend:

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Bundesverdienstkreuz für LAGH-Vorsitzenden Horst Mehl

Horst Mehl Friedhelm Repnik

Horst Mehl, Mitbegründer und Vorsitzender der LAGH und Sozialminister Friedhelm Repnik bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

Anlässlich der Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte Baden-Württemberg e.V. (LAGH) am 5. Mai 2001 im Bürgersaal der Stadt Winnenden wurde , Mitbegründer und Vorsitzender der LAGH, mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Sozialminister Friedhelm Repnik (CDU) ließ es sich nicht nehmen, seinem Nachfolger im Amt des LAGH-Vorsitzenden persönlich das Verdienstkreuz im Auftrag des Bundespräsidenten auszuhändigen. In seiner Laudatio würdigte der Minister insbesondere die Vielfalt des Engagements und die langjährige Treue von Horst Mehl zu seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Dabei standen für den Vater eines kranken Sohnes der Kampf gegen die Mukoviszidose und der Aufbau der LAGH als gemeinsame Interessenvertretung behinderter Menschen im Zentrum seines Handelns. Mit beiden Aktivitäten habe Horst Mehl der Selbsthilfebewegung in Baden-Württemberg wesentliche Impulse zur Professionalisierung und zur Vernetzung verliehen, so Repnik. In der Balance zwischen Betroffenheit und professionellem Management sieht der Minister das Geheimnis erfolgreicher Selbsthilfegruppen, wie sie von Mehl mit der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Mukoviszidose e.V. und der Christiane-Herzog-Stiftung aufgebaut worden seien. Minister Repnik dankte einem sichtlich bewegten, aber auch stolzen Horst Mehl für die Akzente, die er für eine Kultur der Helfens, des Miteinanders und des kritischen Sich-Einmischens in Baden-Württemberg gesetzt hat.

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